Zur Person ...
 



Erika Herkt-Skupin
geb.23.12.1953 in Wellendorf/Kreis Uelzen

Bären-Veröffentlichungen:
 
"Geliebte Katze"  07/2000

"Geschichten von Bären und Katzen"

Bär-Report 1/2000
Bekleidungsschnitt für die Bärin
"BärBel von Bärenbostel"
Bär-Report 3/2001
Bekleidungsschnitt "Bärenschürze"
Bärwald
Teddys 3/2003
Honeybees aus Honeytree

 


Schon als Kind habe ich viel gezeichnet und auch Puppenkleider und Puppenstubenzubehör selbst genäht.

Für Teddys interessierte ich mich kaum. Ich hatte zwar einen, der war aber viel zu groß und zu steif. Ich spielte lieber leidenschaftlich mit Puppen.

Seit 1971 arbeite ich in einer großen Tierversicherung. Auch nach der Geburt meiner beiden Söhne blieb ich berufstätig und entwickelte nebenbei eine Leidenschaft für das Puppenmachen und Seidenmalen. 1985 wurde ich Dozentin für Kreativ-Kurse an der Volkshochschule. Ca. 1991 kam verstärkt das Bärenmachen in Mode und die Volkshochschule bat mich, auch hierzu Kurse anzubieten.

Mit den ersten Bären war ich nicht so sehr zufrieden. Material war schlecht zu erhalten und kostspielig. Aufgrund der fehlenden Näherfahrungen der Kursteilnehmer musste ich alle Körperteile vornähen. Monatelang bestand jede freie Minute aus dem Nähen von Bärenteilen, dem Vorbereiten und der Materialbeschaffung für die Kurse

Inzwischen hat sich viel getan auf dem Bärenmarkt. Schöne wertvolle Stoffe und interessante Schnitte fordern mich immer wieder heraus. Im März 1997 entwarf ich meinen ersten eigenen Bären, sandte Fotos der Bären an Ausstellungsveranstalter und erhielt sofort Zusagen für die Teilnahme. Im September 1997 nahm ich an meiner ersten Bärenausstellung teil. Im Bärreport 1/2000 erschien die Bärin „BärBel von Bärenbostel" mit einem Kleiderschnitt.

Viele meiner Bären entstehen während des Urlaubes in Bayern. Die vorgenähten Körper und alle Materialien werden mitgenommen. Die letzten Nähte werden auf Wanderungen in abgelegenen Tälern und auf hohen Bergspitzen geschlossen. Und so erhalten die Bären ihre Namen: Lucie vom Ifen, Bärwald aus dem Schwarzwassertal, Bärgunt aus dem Bärgunttal, Jule von der Schneideralpe.

Da ich nach wie vor fast Vollzeit berufstätig bin, werden immer nur wenige Bären von mir angeboten, nach der Devise Qualität statt Quantität, klein aber fein.

Seit 1999 habe ich mit dem Erlös aus dem Verkauf meiner Bären, 97 wildlebende Katzen eingefangen, kastrieren lassen und für die Tiere ein neues Zuhause gesucht. Ständig werden von den Verkaufserlösen der Bären zwölf „frei lebende" Katzen versorgt und betreut.

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