Geschichten von Bären und Katzen
 
aufgeschrieben von  Erika Herkt-Skupin
 
Findus - Batman
 

„Hilf mir“,  mauzte das kleine Kätzchen, „ich habe meine Mutter verloren und kann noch nicht alleine Mäuse fangen, ich habe schon so lange nichts mehr gefressen und ich bin erkältet, es geht mir so schlecht. Hilf mir, sonst sterbe ich.“ Der große stattliche Kater beugt sich über das kleine Wesen. Mit einem kurzen Biß hätte er es ohne Mühe töten können, doch: Vielleicht war er der Vater dieses hübschen, wenn auch abgemagerten kleinen Kätzchen. „Du siehst wirklich nicht gut aus. Ich kann dich nicht gesund machen. Dir kann nur ein Mensch helfen. Komm“, sagte der alte Kater mit seiner tiefen, erwachsenen Stimme, “ich bringe dich zu einem guten Menschen, der weiß, wie dir zu helfen ist.“ Das kleine Kätzchen sah ihn fragend an: „Was ist ein Mensch?“
 So fand Anja den kleinen Kater in der Nähe eines großen Katers. Sie sah sofort, dass das winzige Tier dem Tode nahe war.

 11. Juli 2003 – 1. Tag

Vor der Tür steht Anja,  mit einem Pappkarton. Darin Heu, ein Schälchen Katzenfutter, halb aufgefressen und ein fauchendes, Kätzchen, bestehend aus Haut und Knochen, dicke eitrigen Schnupfenblasen vor den Nasenlöchern, total verklebte und verkrustete, sehr schräge gestellte Augen. Schokoladenbraunes Fell. Durch die Abmagerung ein Gesicht wie eine Siam. Auffallend große Ohren und riesige Tatzen an extrem langen, staksigen Beinen. Sie erinnert mich an eine Fledermaus!
„Das sieht nicht gut aus“, sage ich und Anja fragt: „Was soll ich mit ihr machen? Sie saß neben einem großen Kater.“ „Und die Mutter? Waren keine anderen kleinen Kätzchen in der Nähe?“ „Doch zwei,“ sagt sie, „aber die waren etwas abseits und wohl genährt.“ „Wir müssen zum Tierarzt, es sieht wirklich nicht gut aus.“
Es ist bereits 19.30 Uhr. Die Tierärztin hat nur bis 19.00 Uhr Sprechstunde, doch ich habe Glück. Schnell melde ich mich telefonisch an, aber es ist nur eine Vertretung da, doch Sie wartet auf mich. 
Das Kätzchen wiegt 440 g. Es hat schon keine blauen Augen mehr und tolle Reißzähne. Aber es ist so ausgetrocknet, dass selbst die Flüssigkeit aus dem angelegten Tropf aus den Löchern in die soeben die Aufbaumittel ins Fell gespritzt wurden, wieder austritt. Es erbricht das gefressene Futter.  Es hat Löcher in der Zunge und ich muss sofort an Bifi denken. Eine solche Katze kann ich mir nicht schon wieder leisten und all diese Kosten haben nicht verhindern können, dass sie unendlich viel litt und doch letztendlich eingeschläfert werden musste, weil nichts mehr half.

 Wir bekommen Antibiotika und Tupfer zum Augenreinigen. Das Kätzchen soll gewärmt und alle 2 Stunden gefüttert werden. Welchen Namen soll das Kätzchen haben? „Findus, wäre schön oder Lucky“, sage ich, „aber ob es wirklich ein Glück (lucky) wird, dass das Kätzchen uns gefunden hat, ist noch nicht geklärt, denn wenn es Herpes hat, ist es besser, wir bereiten dem gleich ein Ende. Darum sollten wir es  

                                                      Findus

nennen, weil es uns gefunden hat.
Als wir aus dem Sprechzimmer kommen, fragt die Sprechstundenhilfe provozierend: „Und, … Frau Skupin, die wievielte in Ihrer Sammlung ist das nun?“ Ich habe schon 7 Katzen, mehr geht einfach nicht, denke ich. „Sie gehört mir nicht“, sage ich.

Anja hat Nachtdienst. Sie arbeitet in einer Holzfabrik als Gabelstapelfahrerin. Sie nimmt das Kätzchen mit und füttert es. Und ich kann in der Nacht nicht schlafen. Sie hat wenig Erfahrung mit kleinen Kätzchen.
Ich schon. Aber ich habe schon 7, die magische 7. Wenn ich noch eine dazu nehme, wird eine andere gehen. Das war bisher immer so. Und immer waren es die Katzen mit dem grünen Halsband.

2. Tag, Freitag

Ich rufe nochmals meine Tierärztin an und frage nach weiteren Möglichkeiten, das Katzenkind mit Flüssigkeit zu ernähren: Wasser ins Feuchtfutter. Dann rufe ich meine Bekannte an: Nach dem Nachtdienst muss sie schlafen und das Kätzchen? Es ist Wochenende und ich bin zu Hause, also: Was hindert mich, mich darum zu kümmern? Sie bringt es mir.
Als ich von der Arbeit nach Hause komme, ist es 14.00 Uhr.
Völlig ausgekühlt sitzt es in dem kleinen Körbchen, dass ich meiner Bekannten am Vortag mitgegeben habe. Desinteressiert, zitternd, in sich gekehrt. Die Fleecedecke konnte es auch nicht wärmen.
Ich mache eine Wärmflasche und füttere das Bündel Katzenkind mit einer Milchspritze. Es will nicht so recht schlucken. Bei den Löchern in der Zunge, kein Wunder. Nach und nach schluckt er – ungern -  5 ml.

16.00 Uhr

Alle 2 Stunden 5 ml, Augen wischen, Nase putzen, nach dem Füttern aufs Katzenklo setzen, Po abputzen, mit einer Bürste einmal das ganze Kätzchen abbürsten. So würde es die Mutter auch machen. Es liegt wie tot auf der Wärmflasche, die langen, abgemagerten Beine von sich gestreckt und rührt sich nicht. Wenn es die Augen öffnet, sieht man deutlich die vorgefallene Nickhaut. Der After ist leicht ausgestülpt. Es ist ein Kater.
 Ich spreche in Gedanken mit Bifi und bitte sie, zu helfen, denn nur sie weiß, wie sie gelitten hat. Wenn ihm das gleiche Schicksal wie ihr bevorsteht, soll er es lieber nicht schaffen und sie soll ihn zu sich holen. Abends um  23.00 Uhr

Er will die Milch nicht. Ich werde es mit Feuchtfutter versuchen. Als er das Futter riecht, kommt in das leblose Bündel ungeahnte Vitalität und der kleine Kerl rafft all seine schwindenden  Kräfte zusammen. Ganz allein, im stehen, schlingt er das Futter hinein. Ich befürchte, dass er es nicht bei sich behält und drücke alles ganz klein. Er knurrt und frisst heißhungrig. Ich stelle verdünnte Kondensmilch in einer Schale hin und Wasser. Das will er nicht. Ich schütte in das zerdrückte Futter etwas Wasser und Vitaminpaste. Das akzeptiert er.

3. Tag, Samstag

 Um 3.15 Uhr wache ich auf und schaue nach ihm. Er frisst und ich setze ihn ins Katzenklo.Dann frisst er wieder und wieder ins Katzenklo. Po, Augen und Nase putzen. Bürsten.
Über den Tag führt sich das fort und er „taut immer mehr auf“. Er genießt das Bürsten und: Er schnurrt. Allerdings versagt seine Stimme. Wahrscheinlich hat er unsere Katzen vor dem Fenster gehört und versucht, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Keinen Ton bekommt er heraus. Aber er fängt an, sich für die Fellkugel zu interessieren und versteckt sich, wenn ungewohnte Geräusche im Raum sind.

Ich baue ihm eine Höhle mit Wärmflasche. Er nimmt sie an. Das Katzenklo benutzt er nun schon allein. Po putzen, macht er nicht allein.

Augen und Nase sehen jetzt schon gut aus. Die Nickhaut ist immer noch vorgefallen. Sein Stuhl ist geformt. Obwohl man bei so kleinen Tieren nur eine Futtersorte füttern soll, gebe ich etwas gekörnten Hüttenkäse dazu. Auch den nimmt er.

 Ich telefoniere mit der Mutter von Anja. Es wurden keine weiteren kranken Katzenkinder dort gefunden, wo man Findus fand. Er war allein.

 Wenn er hier bleiben soll, werde ich eine Blutuntersuchung machen lassen müssen. Drei meiner Katzen sind noch nicht geimpft. Sie sollen nicht „verseucht“ werden. Ich denke an die Kosten und wie viele Bären ich verkaufen muss, wenn dieses kleine Tier krank und nicht vermittelbar ist. Will ich ihn überhaupt vermitteln?

 4. Tag, Sonntag

 0.30 füttern
2.30 Uhr füttern, Antibiotika, er wehrt sich, welch gutes Zeichen
5.00 Uhr, alles aufgefressen, füttern
8.30 Uhr übliche Prozedur mit bürsten, Augen und Nase frei, das Katzenklo hat er mehrfach allein benutzt.

 Er ist jetzt so gut drauf, dass er anfängt zu klettern, zu schmusen (Nasenstieber, Kopf reiben) und mit den Augen kleine Spielzeuge verfolgt.  Aber bei dem kleinsten ungewohnten Geräusch:

 „Findus Angst hat“.

Alle Schlupfmöglichkeiten habe ich verstopft, dennoch findet er die kleine Nische hinter dem Kachelofen, zwischen zwei Körben, hinter dem Schreibtisch.
Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie er fort ist. O.K. Das ist angeboren, anerzogen.

 Ich versuche, ihm seinen Namen und „komm“ beizubringen und locke mit dem Futternapf.

14.00 Uhr

Findus sitzt in seiner Weidenkörbchenhöhle und ich sehe nur seine gelben Augen. Ich setze mich auf einen Stuhl und rufe nach ihm, dabei beachte ich ihn nicht. Nach kurzer Zeit kommt er heraus. Ich schwenke einen federbesetzten Ball, den ich an einem Gummiband am Korb-stuhl festgebunden habe. Er angelt danach und verfolgt ihn mit den Augen. Auch das ist ein Fortschritt. Gestern konnte er Geräusche und Gerüche nur unsicher orten.

 Ich hebe ihn auf meinen Stuhl, er krakselt über meinen Oberkörper und bleibt auf mit liegen. Ich kraule ihn und er schließt die Augen um ein wenig zu dösen.
Findus
macht erste Tobeversuche. Staksig, mit seinen langen, dünnen Beinen. Aber deutlich auf dem Wege der Besserung. Als ich ihn auf einen Korbstuhl hebe, ist er in der Lage allein auf den Boden zu springen. Ich ärgere ihn ein wenig mit der Bürste und er macht das Mäul-chen auf. Anscheinend sind die Löcher auf der Zunge zurückgegangen. Die Nickhaut ist nur noch eine Wenigkeit vorgefallen. Der After ist noch deutlicher vorgestülpt. Was bedeutete das noch mal? Es war eigentlich ein Hinweis auf eine Krankheit. Ich hatte es mal gelesen und wieder vergessen! Mach dich nicht verrückt, dachte ich. Er ist auf dem Wege der Besserung und du hast darüber mit Bifi gesprochen.

 Es ist kaum zu glauben, wie schnell sich dieser kleine Biafra-Fledermaus-Kater erholt hat. Viellcicht hätten wir ihn „Biafra“ nennen sollen, so wie wir „Bifi“ nach einem kleinen dünnen Würstchen benannten. Nein, dieser Kater ist ein lustiger, mit viel Schabernack hinter den Ohren. Man kann es erkennen. Dieser Kater hat schon den richtigen Namen, denn er hat auch den Charakter von  „Findus“, dem Kater, der dem alten Petterson aus seiner Depression holte.

Eigentlich fand ich es nicht unangenehm, dass er keinen Ton herausbekommt. Ich sah, dass er ständig mauzte. Wenn ich das hätte hören müssen, würde es mich ganz unruhig machen. Aber dennoch. Wir müssen das untersuchen lassen. Allerdings müssten doch die Antibiotika auch gegen Kehlkopfentzündung usw. wirken?  Am Abend erklimmt Findus den Schreibtisch.

 5. Tag, Montag, 15. Juli 2002

 Er hat das Katzenklo nicht benutzt. Wahrscheinlicher Grund: Angst. Er hat sich einen alten

Handschuh ausgesucht, mit dem wir den Kachelofen reinigten. Handschuh in den Müll.

 Findus zeigt erstes eigenes Interesse für den mit Federn bestückten Ball und sucht bei Gefahr kleine Nischen als Verstecke.

 Findus ist gut gelaunt und faucht eine der großen Katzen an, die sich in den Wintergarten „verirrt“ hat, diese flüchtet völlig erschreckt und ängstlich. Findus hat seinen Schwanz aufgeplustert und tänzelt. Er triumphiert!

 6. Tag

 Er hat wieder das Katzenklo nicht benutzt, obwohl ich es nahe herangerückt habe. Er hat ein Deckchen benutzt und alles brav zusammengescharrt. Wahrscheinlich saß der Schreck vom Abend mit der großen Katze, die ihm begegnete noch zu fest.

 Findus kommt aus dem Versteck.

Als er sieht, dass ich mich in den Raum setze. Er liest den Brief, den ich lese, schaut aus dem Fenster und beobachtet die großen Katzen, schmust mit mir und spielt dann allein, mit Fellkugel und Spielmaus.

 Ich bringe ihm bei, wie man eine Pendeltür benutzt, denn das Katzenklo, welches er momen-tan hat, hat noch keine Tür. Er begreift schnell, aber wir werden es zur Sicherheit noch ein paar Tage üben.

 Dann fege ich den Wintergarten: Findus lernt einen Besen kennen. Es dauert nicht lange, bis er merkt, dass ein Besen keine Gefahr bedeutet, sondern total interessant ist.

 Findus ist klug.

 7. Tag, Mittwoch, der 17. Juli

 Findus ist gut gelaunt.

 Jeden Tag. Er tobt und an seine schlimme Zeit erinnern nur noch seine dünnen Beine. Die Wippmaus ist sein liebstes Spielzeug. Ich lege mich im Wintergarten auf die Gartenliege und lese ein Buch. Findus klettert auf mir herum und beißt hingebungsvoll in meinen T-Shirt-Kragen. Stupst mich mit seinem Näschen an und versucht, mich wach zu halten.

 8. Tag, Donnerstag, der 18. Juli, Tierarztbesuch.

 Findus braucht keine Medikamente mehr.

 Auch die Löcher auf der Zunge heilen und der Tierarzt vermutet eine Verletzung durch etwas was er vor Hunger versucht hat zu fressen. Vielleicht hat er an einem Blechdosendeckel geleckt. In zwei Wochen sollen wir wiederkommen für die Impfung.

 Am Abend lasse ich nacheinander die anderen Katzen in den Wintergarten, alle fauchen Findus an und fürchten sich. Von Sheba hätte ich es am wenigsten erwartet: Ruhig sitzt er da, dann geht er auf  Findus zu und die Nasen berühren sich. Er schaut sich den tobenden kleinen Kerl in aller Ruhe an, geht dann wieder hinaus.

 9. Tag

 Findus und Sheba bleiben ca. 15 Min. zusammen, ohne fauchen. Aber Findus bekommt hin und wieder eins auf die Mütze. Ein Prankenhieb von Sheba stoppt den kleinen, frechen, tobenden Kerl, aber immer nur für kurze Zeit. Auch Sheba fand uns mit Hilfe eines großen

Katers: „Chilly“. Sie bleiben die ganze Nacht zusammen im Wintergarten und ich beobachte, wie „Sheba“ an die Kiste mit dem Katzenspielzeug geht und vorsichtig mit der Pfote nach den Fellmäusen angelt. Er hat sich schon immer sein Spielzeug selbst aus der Kiste geholt. Nur mit dem Wegräumen wollte es einfach nicht klappen.

 Findus ist kontaktfähig. Ich weiß nur eine Person, der ich Findus unbedenklich geben würde. Ich werde sie anrufen, auch wenn es mir ungeheuer schwer fällt. Ich wähle die Nummer. Es läuft nur die Mailbox.  „Behalt ihn,“ sagt meine Mutter. „Du hast dich doch so mit ihm abgemüht.“

 10. Tag

 Findus lernt einen Kellerraum und die obere Wohnung kennen und ich stelle fest, dass er sofort kommt, wenn ich seinen Namen rufe.

 Sonntag, 21. Juli 2002

 „Behalt ihn,“ sagt meine Schwester. „Den kannst du doch wohl nicht wieder weggeben.“

Was sagt mein Mann? Er guckt weg, tut so, als hätte er gar nichts gehört.

Am Abend hole ich „Findus“ ins Wohnzimmer. Bald schläft er auf dem Bauch meines Mannes ein. Dann kommt Jan, unser Sohn. Findus wacht auf und tobt und entdeckt das Zugband zu unserer Jalousie und angelt danach. Dabei streckt er sich ganz lang an der

Wand hoch. Da sagt Jan: „Der Kater sieht aus wie eine Fledermaus, er will es hier dunkel haben, darum angelt er nach der Schnur und er denkt, er kann an den Wänden hochgehen: Das ist Batman. Wir nennen ihn

 Batman!

 Batman komm!“ Der kleine Kater drehte sich um und lief auf den Tisch zu, an dem Jan saß. „Siehst Du, er will Batman heißen.“

 Ich dachte daran, wie wir „Satan“ umgetauft haben, weil man schlecht rufen kann: „Satan komm!“ und ich dachte daran, wie ich nachts im Garten stehe und „Batman komm“ rufe und das meine jüngeren Nachbarn dann sicher denken: „Jetzt ist es soweit, die Männer mit der weissen Jacke, die man hinten binden kann, müssen kommen.“

 Jan schaut mich an und liest in meinem Gesicht: „Keine Widerrede. Er heißt Batman.“

 Am 22. Juli ging Findus-Batman durchs Katzenhaus und in den Garten. Es gefiel im sichtlich gut, auch das die großen Katzen vor ihm Angst hatten, gefiel ihm gut. Es ist erkennbar, dass Batman draußen geboren ist, er zeigt nicht die Vorsicht, die Hauskatzen-Welpen vor „der Außenwelt“ haben. Er kennt das schon. Er nuckelt nicht, aber er tretelt auch nicht. Er macht jetzt schon Gebärden, als wolle er sein Revier markieren. Er wird also sicher früh kastriert werden müssen und wahrscheinlich niemals im Haus gehalten werden können. Er schläft gern hoch oben und ist immer gut gelaunt und rennt ungeheuer schnell, vor allem vor meine Füße. Man muss aufpassen, dass man ihn nicht tritt. Eben ein richtiger, kleiner Straßenkater, unsere Bat-Cat.

 Am 02. August fand er erstmals allein den Weg von draußen bis in unsere obere Wohnung.

Sein Fell scheint sich umzufärben. Unter den schwarzen Haaren wachsen weiße! Ich muss an mein Gespräch mit unserer toten Bifi denken, als es dem kleinen Kerl noch sehr schlecht ging.

Gibt sie ihm jetzt ihre Fellfarbe als Zeichen für mich? Hat sie ihm geholfen? Haben  Katzen auch Schutzengel?

 

04.08.2002